Jan Teuwen

Linne
Niederlande
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jhj.teuwen@gmail.com

Mein kreatives Interesse galt zunächst der Praxis der Malerei, einschließlich Öl auf Leinwand. Am liebsten zeichnete ich und malte später Porträts. Vor allem während und nach Besuchen in Russland beschäftige ich mich seit einigen Jahren gezielt mit Schreibikonen mit Tempera. Besonders fasziniert haben mich die Atmosphäre und die Verwendung von Farbe, die sich in der transparenten Malweise ausdrückt. Die Arbeit in bedeckten, zurückhaltenden Farben, manchmal fast in einer Farbe, fiel mir auf.

Später tauchte ich auch in die byzantinische Ikonentradition ein. Bei diesen Symbolen ist die Grundfarbe undurchsichtig, also weniger transparent. Die griechischen Farben sind hell und strahlend und heben sich durch klare Lichteffekte deutlich ab. Das Licht wird suggeriert, indem immer hellere Nuancen der Grundfarbe übereinander gestapelt werden. Griechen sind Farbmischer, Russen sind Zeichner.

Das Schreiben von Ikonen ist eine Leidenschaft, besonders nach der Orientierung und Vertiefung sowie der Teilnahme an Symposien und Kursen bei anerkannten osteuropäischen und byzantinischen Ikonografen. So habe ich immer mehr Wissen erworben. Für mich wesentlich ist die Erforschung der Beziehung zwischen Innen und Außen, Realität und Bild, Original und Replik und die Wirkung des Fragments auf das Ganze.

Während und nach Besuchen in erster Linie in Russland habe ich mich mit dem Schreiben von Ikonen mit Tempera beschäftigt. Besonders fasziniert hat mich die Atmosphäre und die Farbgebung, die sich in der transparenten Malweise ausdrückt. Die Arbeit mit gedämpften, zurückhaltenden Farben, manchmal fast in einer einzigen Farbe, hat mich beeindruckt. 

Später beschäftigte ich mich auch mit der byzantinischen Ikonentradition. Dabei ist die Grundfarbe deckend, also weniger transparent. Die griechischen Farben sind klar und strahlend und heben sich mit deutlich hellen Effekten stark voneinander ab. Der Lichteinfall wird durch immer hellere Nuancen der Grundfarbe, die übereinander geschichtet werden, angedeutet. Griechen sind Farbenmischer, Russen sind Zeichner. Es gibt keine Verzerrung, das Abbilden der Natur schien das Motto gewesen zu sein. Der griechische Stil ist natürlicher. 

Das Schreiben von Ikonen ist eine Leidenschaft, insbesondere nach der Orientierung und Vertiefung sowie der Teilnahme an Symposien und Kursen bei anerkannten osteuropäischen und byzantinischen Ikonografen. So erwarb ich immer mehr Wissen. Wesentlich ist für mich die Erforschung der Beziehung zwischen Innen und Außen, Realität und Bild, Original und Replik sowie die Wirkung des Fragmentes auf das Ganze. 

de_DEDeutsch